Das Dateiformat PDF
Das Dateiformat PDF (Portable Document Format) wurde von der Firma Adobe (http://www.adobe.com/de/) Anfang der neunziger Jahre aus der Druckerbeschreibungssprache PostScript weiterentwickelt und hat diese als Standard für den Austausch von Druckdaten abgelöst.
Die Vorteile von PDF
Korrekt erzeugte PDFs sind perfekte Druckvorlagen. Sie enthalten alle benötigten Daten, unter anderem hochaufgelöste Bilder und alle beinhalteten Schriftarten. Sie sind plattformunabhängig, die Dateigröße fällt durch optimale Komprimierung gering aus und sie können sehr gut am Bildschirm mit dem kostenlosen Adobe (früher Acrobat) Reader überprüft werden.
Einsatzzwecke von PDF
Der gewünschte Einsatzzweck der PDF-Datei muss beachtet werden. Bei PDFs für elektronische Publikationen wie Präsentationen, Bedienungsanleitungen, CD und DVD sind z.B. eine geringe Dateigröße, kurze Ladezeiten, Verschlüsselung oder Verlinkung wichtige Faktoren.
Für PDF-Druckdaten ist jedoch eine möglichst fehlerfreie und standardisierte Weiterverarbeitung am wichtigsten. Um dies zu erreichen, wurden die im nächsten Absatz beschriebenen ISO-Normen geschaffen.
Die ISO-Normen PDF/X-1 und PDF/X-3
Zweck dieser Normen (http://www.pdfx3.org/) ist die standardisierte Weitergabe digitaler Druckunterlagen. PDF/X-3 konforme Dateien setzen dabei unter anderem folgende Spezifikationen voraus:
ein ICC-Farbprofil muss eingebettet sein
- alle verwendeten Schriftarten müssen eingebettet sein
- der Überfüllungsschlüssel muss gesetzt sein
- LZW-Komprimierung ist verboten
- Transparenzfunktionen sind nicht erlaubt
- Verschlüsselungen sind untersagt
PDF/X-Dateien können mit den PDF/X-Joboptionen des Acrobat-Distillers 6 erstellt werden.
Für diejenigen, die die Anwendungen Indesign CS3 und Photoshop CS3 verwenden, stellen wir gerne Joboptions zum Exportieren nach PDF/X-4 zur Verfügung.
Download Joboptionen für PC und Macintosh
|
1.5 M |
|
|
2.5 M |

